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CHRISTIAN DREO

1958 in Eisenstadt geboren, Chorleiter, Komponist und Instrumentallehrer, wurde vielfältig musikalisch ausgebildet (Violine, Klavier, Orgel, Schlagwerk), durchwanderte alle Möglichkeiten musikalischer Aktivitäten – von der Rockband über Streichquartett, Tanzmusik, Jazzformation, Blasmusik und Symphonieorchester bis zu solistischen Auftritten – fand sein „Instrument“, den Chor, Anfang der 90er Jahre. Seitdem musikalisch Verantwortlicher mehrerer Chöre, Landeschorleiter des Chorverband Burgenland und als Referent und Leiter von Chorsingwochen und Chorleiterkursen tätig. Weiters Juror bei diversen Wertungssingen und Wettbewerben und seit 2017 Jugendreferent des Chorverband Österreich. Sein kompositorisches Schaffen ist auf den Laienchor ausgerichtet, für den er singbare neue Literatur sowohl im kirchenmusikalischen Bereich (er war 1998 bis 2011 Domkapellmeister in Eisenstadt) als auch auf profanem Gebiet schreibt.

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FRANZ ZEBINGER

1946 in St. Peter am Ottersbach/Steiermark geboren.

Musik- und Universitätsstudien in Graz (Orgel, Cembalo, Klassische Archäologie, Romanistik), 1971 Konzertdiplom Orgel, 1982 Promotion zum Dr. phil.,

1977 bis 2003 Lehrer für Continuopraxis, Generalbass, Cembalo- und Klavierpraxis an der Musikuniversität Graz und dem Institut Oberschützen,

Gründungsmitglied und von 2000 bis 2008 Präsident von KIBu – Komponisten und Interpreten im Burgenland, Vizepräsident und Ehrenmitglied des Steirischen Tonkünstlerbundes.

2004 Landeskulturpreis Burgenland für Musik

2007 Bundesehrenzeichen für besondere Verdienste um die Kulturarbeit

2009 Theodor Kery Preis

 

Als Cembalist, Pianist und Organist war und ist er vielfältig solistisch und in Ensembles tätig.

Für seine Kompositionsarbeit lässt er sich von antiker, mittelalterlicher und barocker Musik sowie von Ethnomusik aus aller Welt anregen, setzt aber gerne auch zeitgemäße Stilmittel ein.

Die umfangreiche Werkliste umfasst neben Orgel- und Cembalowerken Kammermusik, sehr viel Vokales (Liederzyklen, Chorstücke), Orchesterwerke, Film- und Bühnenmusik sowie Oratorien, für die er oft selbst die Libretti schreibt.

 

Für die Veranstaltungsreihe „Europäische Kulturhauptstädte“ des Kulturvereins ACHTECK entstanden seit 2014 Kompositionen, die sich an europäischer Volksmusik inspirierten.

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GEORG LENGER

Georg Lenger wurde am 19.10.1969 in Bruck an der Mur geboren.
1988 begann er das Studium Lehramt Musikerziehung Musik/GWK an der Musikhochschule Graz und an der KF UNI Graz, das er 1995 mit dem Titel Mag. Art. abschloss.
Seit 1997 unterrichtet Georg Lenger am Gymnasium Kapfenberg und ist Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Musikerziehung an den steirischen Gymnasien.
Im Jahr 2000 wurde er Lehrbeauftragter (Senior Lecturer) für Schulpraktisches Klavierspiel an der Kunstuniversität Graz.  
Georg Lenger ist Chorleiter und Referent auf mehreren Fortbildungs- Kursen und Singwochen sowie Musiker (Keyboards) in zahlreichen Bands.
2001 gründete Georg Lenger zusammen mit Markus Zwitter die Singwoche auf der Insel Rab, die 2021 zum 31. Mal und zwischen 2008 und 2018 zweimal jährlich stattfand. (www.singwoche-rab.com)
Als Komponist hat sich Georg Lenger vor allem im Bereich der Chormusik einen Namen gemacht.

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ERNST WEDAM

geboren 1951 in Feldbach; studierte Violine, Klavier, Orchester – und Chordirigieren, Alte und Neue Musik an den Musikuniversitäten Graz und Wien. Unterichtstätigkeiten in Dirigieren, Chorleitung, Violine und Klavier am Konservatorium und Musikschulen der Stadt Wien, an der Musikschule Krieglach und an den Musikuniversitäten Graz und Wien. Internationale Dirigiertätigkeit in den Sparten Orchester, Oper, Oratorium. Darunter große Zyklen im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus u. a. mit sämtlichen Sinfonien von Ludwig van Beethoven. Sein Repertoire reicht von Barock, Wiener Klassik bis Musik des I9. und 20. Jhd. Zur Zeit ist er künstlerischer Leiter der  Bachgemeinde Wien, BAchCHor Wien, dem Originalklangkörper Wiener Bachsolisten, Robert Stolzorchester Graz – Wien und dem vor zwei Jahren in Graz gegründetem ebenfalls auf historischem Intrumentarium musizierenden Vokal– Instrumentalensemble novantik austria (Renaissance, Wiener Klassik und Werken aus dem 20. und 21. Jhd.). Ernst Wedam ist Vorsitzender von VIA – Project (vocal – instrumental art – project ) und von IKuSIAS (Internationlae Kultur & Sozialinitiative Albert Schweitzer). Als Landeschorleiter im Chorverband Steiermark war Ernst Wedam für viele Konzerte, Produktionen und Fortbildungsveranstaltungen bis 2021 zuständig. Für sein kompositorisches Schaffen, seine künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und seinem sozialen Engagement erhielt er 2007 den Berufstitel Professor und 2014 das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

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PAUL MUSYL

geboren am 8. März 1946. Grazer, österreichisch-englischer Abstammung. Obwohl es keine musikalische Familientradition aufrecht zu halten gab, erkannte die früh verwitwete Mutter das Talent ihres jüngsten Sohnes und ermöglichte ihm Unterrichtsstunden für Geige, Akkordeon und Gitarre. Die Instrumente erlernte der Sechsjährige fast mühelos, als späterer Musiker und Bandleader beherrscht er nahezu jedes Instrument mit einer angeborenen Sicherheit „wie von selbst“.

Mit sechzehn gründete der Gymnasiast seine erste Band „Pauli und wir“ und danach mit Joseppa „Musyl & Joseppa“. Als Student belegte er zuerst Maschinenbau, später Mathematik, Darstellende Geometrie und Musik und entschloss sich dann aber für die Laufbahn als Musiker und Komponist.

Auf der Bühne fiel Paul M. Musyl durch sein absolut virtuoses Gitarrenspiel auf - trotzdem: die Bühne, jene Bretter, die für manche die Welt bedeuten, waren nie seine Leidenschaft. Komposition am Klavier oder Computer und im stillen Kämmerlein sind die wahre Herausforderung und das Instrument um diese Musik, die ihm in seinen Träumen diktiert wird, zu schreiben.

 

Da Bescheidenheit die schlimmste Form der Eitelkeit und Arroganz ist: 

Musyl geht 1984 nach LA/Hollywood und schreibt Musik zu Filmen, schreibt Streichquartette, produziert mit Joseppa, optischer und akustischer Mittelpunkt, LPs und CDs, macht Musik für Werbung (z. B. u. a. für Humanic); sehr bekannt ist das zum steirischen Volkslied gewordene „Ein Freund ging nach Amerika“ (Text von Peter Rosegger); schreibt Musik für den Besuch von Papst Paul II und S. H. Dalai Lama und führt diese auch mit der ‚Gruppe Musyl‘ und der einzigartigen Joseppa (†) auf; gewinnt den Peace-Song-Contest in Cork/Ireland, ist Direktor der privaten Musikschule Musyl & Joseppa. Pauls Großvater (mit Robert Musil verwandt), ein Testpilot, ändert den Namen Musil in Musyl. Nach Joseppas Tod entstehen Werke für Soli, Chor und Orchester, wie z. B. das Mysterium „Raunacht“ (mit Markus Zwitter und mondo musicale) oder eben „Mneme“. 

www.musyl.com

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NORBERT RAINER

NorberRainer  (7. 12. 1945 in Gaishorn am See)

Lehrerausbildung in Graz, Unterrichtstätigkeit in HS und MS Trieben,  Schulleitung Hauptschule Trieben, seit Sept. 2003 im Ruhestand. Kompositionskurse bei Koringer, Kratochwill und Wagner. 35 Jahre Schulorchester, 22 Jahre MGV und Frauenchor Rottenmann, seit 1992 Chorleitung MGV Gaishorn am See, 25 Jahre Bezirkschorleiter der Sängerregion Liezen. Viktor Zack Medaille des Steir. Sängerbundes, Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark., sowie des Steir. Sängerbundes. „Walter von der Vogelweide Medaille in Silber“  des Chorverbandes Österreich. Begründer und Organisator der Gaishorner Liederwerkstatt.

Musikalisches Schaffen: Kinderlieder, Singspiel „Schneewittchen“, Arrangements und Kompositionen für verschiedene Jugendensembles, Liederband: „Abendstille im Advent“, „Rottenmanner Messe“, „Lassinger Messe“, Hubertusmesse für Männerchor und Jagdhörner.

FRANZ NONO SCHREINER

Franz Nono SCHREINER, 1948 in Voitsberg in der Steiermark geboren, durchlief seine Schullaufbahn ohne Ehrenrunde oder sonstige besondere Vorkommnisse und maturierte 1966 an der BEA Liebenau in Graz (nunmehrige HIB Liebenau). Er studierte Dirigieren in Wien (bei Hans Swarowsky) und in Graz (bei Max Heider), wo er auch Komposition (bei Iván Eröd) studierte.

 

1973 bis 1977 Unterrichtstätigkeit (Fach Klavier) an den Musikschulen Kindberg und Fürstenfeld, von 1978 bis 2012 Direktor der Musikschule Ligist. Leiter des Singkreises Ligist von 1978 bis 2014, Dirigent des Weststeirischen Kammerorchesters seit 1973 (mit ein paar Jahren Unterbrechung). Von 1994 bis 2008 Leiter der Steirischen Singwoche und Herausgeber der „Chorübungen“. 2001 wurde ihm der Berufstitel „Professor“ verliehen. Seit seiner Pensionierung freischaffender Künstler.

 

Sein Œuvre umfasst Werke der Musik, der Malerei, der Dichtkunst und einige Skulpturen. Seine Werke wurden in Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien, Schweden, Slowenien und Ungarn aufgeführt.

www.franz-nono-schreiner.at

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GERD POSEKANY

geb. 1942 in Graz

Matura in Graz

Lehramt für Volks-, Haupt- und Polytechnische Schulen

Lehrer in Miesenbach, Piregg und Birkfeld

Von 1978 bis zur Pensionierung 2001 Direktor der Polytechnischen Schule Birkfeld

(Leiter der Landesarbeitsgemeinschaft für Poly-Direktoren)

Seit 58 Jahren Mitglied im Gesangverein Birkfeld, davon 53 Jahre als Chorleiter

30 Jahre Mitglied im Birkfelder Kirchenchor, davon 15 Jahre als Chorleiter

Leiter des Steirischen Volksbildungswerks Birkfeld

Lyrik, Mundartdichtung, Anlassgedichte, Kurzgeschichten

Buchveröffentlichung „Gedankenflüge“ (2012)  „Bunte Blätter“ (2018)

Gesang und Komposition als Hobby ( 4 Messen, rund 190 Lieder zum Teil mit eigenen Texten)

Gründer und Mitglied des Birkfelder Dreigsangs (seit 25 Jahren)

Mitglied der Gaishorner Lieder- und Komponistenwerkstatt

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Diwaldhof

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Liederwerkstatt 2022

Von links nach rechts: Georg Lenger, Christian Dreo, Franz Nono Schreiner,        Ernst Wedam, Paul Musyl, Karl Pusterhofer, Norbert Rainer